Auswirkungsgrad: Hoch

Der Vorfall hat gravierende Auswirkungen auf zentrale Dienste, die Sicherheit der Daten ist verletzt, oder es besteht eine Meldepflicht. Auch Reputationsschäden sind möglich.

Gemeindeverwaltung Swisttal

Auswirkungsgrad: Hoch

Im Rathaus der Gemeinde Swisttal kommt es zu anhaltenden technischen Störungen der Internetverbindung und die Online-Services sind beeinträchtigt. Ursache ist nach aktuellem Stand vermutlich eine großflächige Netzstörung. Das Bürgerbüro bleibt geschlossen, Termine entfallen, und viele Dienstleistungen sind stark eingeschränkt.

05.01.2026

Technische Störung im Rathaus der Gemeinde Swisttal

06.01.2026

Technische Störungen im Rathaus der Gemeinde Swisttal

07.01.2026

Sachstand zu den technischen Störungen im Rathaus

IT-Dienstleister ITEBO

Auswirkungsgrad: Hoch

Am 10. Dezember führten Arbeiten an der Strominfrastruktur im ITEBO-Rechenzentrum zur unbeabsichtigten Auslösung eines Not-Aus-Schalters. Dadurch wurde die Stromversorgung der zentralen Netzwerkinfrastruktur kurz unterbrochen, interne und externe Verbindungen waren zeitweise nicht verfügbar. Notstrom konnte nicht zuschalten. Auf Nachfrage teilte die ITEBO mit, dass 350 Kommunen betroffen und alle Systeme nach 18 Stunden wieder hochgefahren und einsatzbereit waren.

11.12.2025

Arbeiten an der Strominfrastruktur in unserem Rechenzentrum führten zu einer technischen Störung

Stadtverwaltung Steinau an der Straße

Auswirkungsgrad: Hoch

Die Stadt Steinau an der Straße ermittelt derzeit gemeinsam mit IT-Forensik-Spezialisten einen diese Woche entdeckten Sicherheitsvorfall in einzelnen Verwaltungs-IT-Systemen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde die Verbindung zum zentralen IT-Dienstleister unterbrochen, wodurch es bei Dienstleistungen des Einwohnermelde- und Standesamtes zu Verzögerungen kommen kann. Eine konkrete Gefährdung personenbezogener Daten ist bisher nicht bestätigt.

21.11.2025

Stadt Steinau an der Straße informiert: IT-Sicherheitsvorfall wird untersucht

23.11.2025

IT-Sicherheitsvorfall festgestellt: Untersuchung läuft

15.12.2025

Abschluss IT-Sicherheitsvorfall

Kreisverwaltung Enzkreis

Auswirkungsgrad: Hoch

Beim Online-Dienst des Landratsamts Enzkreis zur Führerscheinbeantragung wurden aufgrund einer fehlerhaften Systemkonfiguration personenbezogene Daten über direkte URL-Aufrufe zugänglich. Betroffen waren mehrere Tausend Anträge mit Namen und Adressen. Nach Entdeckung am 8. Oktober wurde der Server sofort abgeschaltet und der Dienst vorübergehend deaktiviert. Ein externer IT-Dienstleister war verantwortlich, Betroffene werden informiert.

10.10.2025

IT-Sicherheitsvorfall bei Online-Dienst zur Führerschein-Beantragung beim Landratsamt Enzkreis

Enzkreis meldet IT-Sicherheitsvorfall: Tausende Daten öffentlich sichtbar

Stadtverwaltung Herborn und Gemeindeverwaltung Sinn

Auswirkungsgrad: Hoch

In Herborn und Sinn im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis sind Telefon- und Internetverbindungen ausgefallen, auch der Notruf war zeitweise betroffen. Ursache ist eine bei Baggerarbeiten am Freibad beschädigte Hauptleitung. Die Verwaltungen beider Kommunen waren nur eingeschränkt erreichbar und konnten viele Dienste nicht anbieten. Die Telekom verlegte neue Kabel. Bis zum Abend sollte die Störung behoben sein.

12.08.2025

Beschädigtes Kabel: Internet in Herborn und Sinn fällt aus

Telefonstörung bei Rathaus und Nebenstellen

Rathaus nicht erreichbar

Stadtverwaltung Ellwangen

Auswirkungsgrad: Hoch

Einem ehemaligen Schüler wird vorgeworfen, sich Zugang zu IT-Systemen der Schule und Verwaltung verschafft zu haben. Die Störung betraf vorwiegend Kommunikationstools in Schulen – ein Erpressungsversuch lag nicht vor. Etwa 200 Server wurden überprüft und Nutzerkonten neu angelegt. Personendaten scheinen nicht abgezogen worden zu sein.

24.04.2025

Cyberangriff auf die Stadtverwaltung

04.05.2025

Rathaus wird Opfer einer Cyberattacke: Krisenstab eingerichtet

05.05.2025

Cyberangriff auf die Stadtverwaltung Ellwangen

13.05.2025

Cyberangriff auf die Stadtverwaltung Ellwangen

30.05.2025

Cyberangriff Ellwangen: Schüler wird als Täter verdächtigt

Stadtverwaltung Winnenden

Auswirkungsgrad: Hoch

Bereits im Februar 2024 wurde eine Sicherheitslücke in einer Verwaltungssoftware für Feuerwehren durch einen IT-Sicherheitsforscher aufgedeckt. Fotos und Dokumente mit personenbezogenen Daten waren zugänglich. Der IT-Sicherheitsforscher hatte den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten informiert und dieser den Hersteller. Nach den ermittelten Anhaltspunkten sind vermutlich alle Installationen seit mindestens Dezember 2023 von der Sicherheitslücke betroffen. 180 Server-Installationen hatte der T-Sicherheitsforscher selbst detektiert. Öffentlich bekannt wurde der IT-Sicherheitsvorfall durch eine Mitteilung der Stadt Winnenden (Rems-Murr-Kreis) im Oktober 2024, die erst nachträglich davon erfuhr.

11.11.2024

Putting out virtual fires in Germany (Update 19.11.2024 + 25.11.2024)

25.11.2024

Debunking Fireplan.de disclosure email

20.12.2024

Datenleck bei Software: Feuerwehr Winnenden betroffen

Stadtverwaltung Dresden

Auswirkungsgrad: Hoch

Ein 54-jähriger Systemadministrator des IT-Dienstleisters der Stadt Dresden wird verdächtigt, zwischen Mai und Oktober 2024 unbefugt ca. 270.000 Dateien und eine Wahlbenachrichtigungsdatei mit Daten von 430.000 Bürgern auf private Speichermedien übertragen zu haben. Nach Anzeige der Stadt Dresden wurden seine Datenträger sichergestellt. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine Weitergabe der Daten. Die Ermittlungen dauern an.

08.11.2024

Verdacht des Verstoßes gegen das Sächsische Datenschutzdurchführungsgesetz

Hunderttausende Wählerdaten in Dresden geklaut? Polizei ermittelt

Daten von Wählern bei Stadt Dresden abgesaugt: Ex-IT-Mitarbeiter im Visier der Ermittler

09.11.2024

Dresden: Admin hat im großen Stil Daten von Wahlberechtigten abgezogen

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