Auswirkungsgrad: Hoch

Der Vorfall hat gravierende Auswirkungen auf zentrale Dienste, die Sicherheit der Daten ist verletzt, oder es besteht eine Meldepflicht. Auch Reputationsschäden sind möglich.

Stadtverwaltung Herborn und Gemeindeverwaltung Sinn

Auswirkungsgrad: Hoch

In Herborn und Sinn im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis sind Telefon- und Internetverbindungen ausgefallen, auch der Notruf war zeitweise betroffen. Ursache ist eine bei Baggerarbeiten am Freibad beschädigte Hauptleitung. Die Verwaltungen beider Kommunen waren nur eingeschränkt erreichbar und konnten viele Dienste nicht anbieten. Die Telekom verlegte neue Kabel. Bis zum Abend sollte die Störung behoben sein.

12.08.2025

Beschädigtes Kabel: Internet in Herborn und Sinn fällt aus

Telefonstörung bei Rathaus und Nebenstellen

Rathaus nicht erreichbar

IT-Dienstleister IT-Verbund Stormarn

Auswirkungsgrad: Hoch

Beim IT‑Verbund Stormarn kam es infolge eines Stromausfalls zu einer Großstörung: Internet und Telefonie waren bei den angeschlossenen Kommunalverwaltungen – darunter der Kreis Stormarn, Bargteheide, Reinfeld, Reinbek, Bad Oldesloe und umliegende Amtsverwaltungen – komplett ausgefallen. Weder Internet, E-Mail noch Telefonie funktionierten. Am Nachmittag waren alle Systeme wieder hochgefahren und die IT-Dienste reaktiviert.

30.07.2025

IT-Störung – mehrere Verwaltungen aktuell nicht erreichbar

Störung beseitigt – Systeme werden gestartet

Stadtverwaltung Solingen

Auswirkungsgrad: Hoch

Eine großflächige IT-Störung beim zentralen IT‑Dienstleister hat am Montagvormittag die Solinger Stadtverwaltung getroffen. Bürgerbüros (u. a. An-, Um‑, Abmeldungen, Pass‑/Ausweisbeantragung), das Jobcenter, Sozialamt sowie Ausländer‑ und Integrationsbüro waren eingeschränkt oder arbeitsunfähig. Die technische Panne führt zu erheblichen Serviceausfällen für die Bürger.

21.07.2025

Technische Störung in Bürgerbüros

IT-Probleme legen Teile der Stadtverwaltung Solingen lahm

Störung in Bürgerbüros behoben

Störung bei der Solinger Stadtverwaltung behoben

Zweckverband IT-Verbund Gifhorn

Auswirkungsgrad: Hoch

Am 19. Juni 2025 legte ein Hardwaredefekt die IT-Systeme des IT‑Verbunds Gifhorn lahm. Bereiche wie Verkehrsamt, Sozialamt und Bürgerservice waren bei der Kreisverwaltung Gifhorn und 16 weiteren Verbandsmitgliedern betroffen. Ein externer Angriff wurde ausgeschlossen. Am Abend war die Störung behoben. Die Datensicherheit war stets gewährleistet, es gingen keine Daten verloren.

20.06.2025

Technische Großstörung ist behoben

Kreisweiter Blackout: Schaden in der Gifhorner Behörden-EDV behoben

Stadtverwaltung Ellwangen

Auswirkungsgrad: Hoch

Einem ehemaligen Schüler wird vorgeworfen, sich Zugang zu IT-Systemen der Schule und Verwaltung verschafft zu haben. Die Störung betraf vorwiegend Kommunikationstools in Schulen – ein Erpressungsversuch lag nicht vor. Etwa 200 Server wurden überprüft und Nutzerkonten neu angelegt. Personendaten scheinen nicht abgezogen worden zu sein.

24.04.2025

Cyberangriff auf die Stadtverwaltung

04.05.2025

Rathaus wird Opfer einer Cyberattacke: Krisenstab eingerichtet

05.05.2025

Cyberangriff auf die Stadtverwaltung Ellwangen

13.05.2025

Cyberangriff auf die Stadtverwaltung Ellwangen

30.05.2025

Cyberangriff Ellwangen: Schüler wird als Täter verdächtigt

Kommunaler IT-Dienstleister AKDB

Auswirkungsgrad: Hoch

Eine technische Störung im Rechenzentrum der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) führte zu einem Ausfall der Kfz-Zulassungsstellen in Bayern. Es betraf rund 80 % (ca. 110) aller bayrischen Zulassungsstellen und damit alle Kommunen, die ihre Server für die Fachanwendung bei der AKDB betreiben lassen. An-, Ab- oder Ummeldungen von Fahrzeugen waren nicht möglich. Die Störung wurde am Abend behoben; am nächsten Tag standen die Dienste wieder vollständig zur Verfügung.

31.03.2025

Nichts ging mehr bei den Zulassungsstellen in Bayern – Störung erst am Abend behoben

01.04.2025

IT-Probleme bei bayerischen Kfz-Zulassungsstellen behoben

Stadtverwaltung Dresden

Auswirkungsgrad: Hoch

Ein 54-jähriger Systemadministrator des IT-Dienstleisters der Stadt Dresden wird verdächtigt, zwischen Mai und Oktober 2024 unbefugt ca. 270.000 Dateien und eine Wahlbenachrichtigungsdatei mit Daten von 430.000 Bürgern auf private Speichermedien übertragen zu haben. Nach Anzeige der Stadt Dresden wurden seine Datenträger sichergestellt. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine Weitergabe der Daten. Die Ermittlungen dauern an.

08.11.2024

Verdacht des Verstoßes gegen das Sächsische Datenschutzdurchführungsgesetz

Hunderttausende Wählerdaten in Dresden geklaut? Polizei ermittelt

Daten von Wählern bei Stadt Dresden abgesaugt: Ex-IT-Mitarbeiter im Visier der Ermittler

09.11.2024

Dresden: Admin hat im großen Stil Daten von Wahlberechtigten abgezogen

Kreisverwaltung Kitzingen

Auswirkungsgrad: Hoch

Externer Angriff auf sieben weiterführende Schulen im Landkreis Kitzingen. Es wurden Unregelmäßigkeiten bei einzelnen IT-Systemen festgestellt und die Schulen wurden vorsorglich von den zentralen Diensten und dem Internet getrennt. Eine Woche nach dem Vorfall bestätigte das Landratsamt Kitzingen einen Datendiebstahl, dessen Umfang noch unklar ist. Das initiale Einfallstor wurde identifiziert, und ein Notbetrieb zur Wiederherstellung der E-Mail-Kommunikation sowie des Zugriffs auf ausgewählte Daten wird eingerichtet.

23.10.2024

Cyberangriff an sieben weiterführenden Schulen im Landkreis Kitzingen

24.10.2024

Hackerangriff auf sieben Schulen im Landkreis Kitzingen

25.10.2024

Cyberangriff auf sieben fränkische Schulen: Behörde äußert sich zu Vorfall – das müssen Eltern beachten


28.10.2024

Cyberattacke: Hacker verschlüsseln Schul-Daten

Nach Cyberangriff auf fränkische Schulen: Behörde richtet Krisenstab ein – Unterricht nur eingeschränkt möglich

31.10.2024

Hackerattacke auf fränkische Schulen: „Inzwischen gesicherte Erkenntnisse“ über Datendiebstahl

04.11.2024

Lkr. Kitzingen: Unterricht trotz Cyberattacke

06.11.2024

Unbekannte erbeuten bei Cyberangriff auf Schulen Daten

29.11.2024

Cyberangriff auf Schulen im Landkreis Kitzingen – IT-Infrastruktur wird wiederhergestellt

30.11.2024

Nach Cyberattacke auf sieben Schulen: Bis jetzt wurden noch keine geklauten Daten veröffentlicht

07.01.2025

Kitzingen: Cyber-Angriff beschäftigt weiter Schulen

Stadtverwaltung Karlsruhe

Auswirkungsgrad: Hoch

Eine IT-Panne in der Stadtverwaltung Karlsruhe führte zum Ausfall von rund 1.000 Rechnern und beeinträchtigt die Bürgerdienste. Die Störung wurde durch einen Konflikt zwischen einem Anwenderprogramm und dem Betriebssystem verursacht, ein Hackerangriff wird ausgeschlossen. Der Ausfall der betroffenen Rechner erforderte Anpassungen interner Abläufe. Für die Bürgerinnen und Bürger waren die Auswirkungen jedoch gering: Abgesehen von wenigen Ausnahmen am Dienstagvormittag fanden alle gebuchten Termine wie geplant statt. Schon nach kurzer Zeit standen sämtliche Serviceangebote der Stadt wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

15.10.2024

Stadtverwaltung eingeschränkt erreichbar

IT-Panne legt Karlsruher Stadtverwaltung lahm

16.10.2024

Nach Rechner-Störung in Karlsruhe: Ämter wohl ab Nachmittag erreichbar

18.10.2024

IT-Störung behoben: Stadtverwaltung wieder erreichbar

Verbandsgemeinde Elbe-Heide

Auswirkungsgrad: Hoch

Bereits einige Tage vor der Erstmeldung erfolgte in der ersten Oktoberwoche ein externer Angriff auf die Verwaltung der Verbandsgemeinde Elbe-Heide. Alle Systeme wurden vorsorglich heruntergefahren, um den Angriff abzuwehren. Die Ämter waren mehrere Tage nur eingeschränkt erreichbar. Externe IT-Experten unterstützten die Verwaltung bei der Analyse und der Wiederherstellung. Nach einer Woche konnte die Verwaltung wieder schrittweise ihre Arbeit aufnehmen.

08.10.2024

Eingeschränkte Erreichbarkeit der Verwaltung der Verbandsgemeinde Elbe-Heide

09.10.2024

Nach Cyberangriff in der Börde: Rathaus nimmt Arbeit wieder auf

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