Auswirkungsgrad: Hoch

Der Vorfall hat gravierende Auswirkungen auf zentrale Dienste, die Sicherheit der Daten ist verletzt, oder es besteht eine Meldepflicht. Auch Reputationsschäden sind möglich.

Stadtverwaltung Dippoldiswalde

Auswirkungsgrad: Hoch

Ein externer Angriff auf die Stadtverwaltung Dippoldiswalde im März 2021 über eine Sicherheitslücke in Microsoft Exchange legte die IT-Systeme lahm. Die Stadt war tagelang nicht in der Lage, E-Mails zu empfangen, und viele Anwendungen funktionierten nicht. Aus Sicherheitsgründen schloss das Rathaus vom 15. bis 19. April. Die Stadtverwaltung arbeitet intensiv daran, die Systeme wiederherzustellen. Die Kommunikation mit Bürgern und anderen Einrichtungen blieb vorerst eingeschränkt, und Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit wurden eingeleitet.

11.03.2021

Stadt Dipps Opfer von Hacker-Angriff

08.04.2021

Rathausschließung am 16.04.2021 und 19.04.2021

Rathaus Dipps schließt nach Hackerangriff

Gemeindeverwaltung Gerstetten

Auswirkungsgrad: Hoch

Ein externer Angriff auf die Gemeinde Gerstetten am 6. März 2021 führte zur Abschaltung des E-Mail-Servers und der gesamten Netzwerkinfrastruktur. Nach einer IT-forensischen Untersuchung durch die Deutsche Telekom Security GmbH wurde festgestellt, dass keine Daten abgeflossen oder verloren gegangen sind. Der E-Mail-Server wurde neu aufgesetzt, und seit dem 10. März 2021 sind alle Dienststellen wieder per E-Mail erreichbar. E-Mails zwischen dem 6. und 10. März konnten jedoch nicht zugestellt werden.

08.03.2021

Cyberangriff auf die Gemeinde Gerstetten (mit Update 10.03.2021)

Stadtverwaltung Bendorf

Auswirkungsgrad: Hoch

Die Stadtverwaltung Bendorf wurde Opfer eines Cyberangriffs, der am Wochenende stattfand. Unbekannte Täter griffen die Computersysteme an, was zu erheblichen Einschränkungen im Bürgerservice führte. Die Kommunikation war zeitweise nur telefonisch möglich. Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass Daten abgeflossen sind. Die Stadtverwaltung arbeitete intensiv daran, die Systeme wiederherzustellen.

20.01.2021

Hacker legen Stadtverwaltung in Bendorf teilweise lahm

Polizei ermittelt: Stadtverwaltung Bendorf wurde Opfer von Cyberangriff

22.01.2021

Bendorf nach Hackerangriff wieder elektronisch zu erreichen

Kreisverwaltung Coburg

Auswirkungsgrad: Hoch

Eine SSD mit zehntausenden sensiblen Bürgerdaten aus dem Landratsamt Coburg, darunter Informationen aus der Kfz-Zulassungsstelle und dem Jugendamt, wurde auf eBay verkauft. Der Käufer handelte umsichtig und informierte das IT-Fachmagazin „c’t“. Die Daten waren aufgrund einer unzureichenden Löschung durch den IT-Dienstleister erhalten geblieben. Nach Bekanntwerden schaltete das Landratsamt die Kriminalpolizei ein, die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg ermittelt. Der Datenschutzbeauftragte wurde informiert. Es wird angenommen, dass keine Daten öffentlich wurden.

20.12.2019

Zehntausende Bürgerdaten auf SSD-Speicher bei eBay entdeckt

Bürgerdaten auf Ebay verkauft

DATENPANNE im Landratsamt Coburg

Stadtverwaltung Bad Homburg vor der Höhe

Auswirkungsgrad: Hoch

Die Stadtverwaltung von Bad Homburg war Ziel eines externen Angriffs durch den Emotet-Trojaner. Alle IT-Systeme wurden vorsorglich abgeschaltet, was zu erheblichen Einschränkungen im Service führte. Die Kriminalpolizei ermittelte, konnte jedoch keine Datenverluste oder Schäden feststellen. Nach gründlicher Bereinigung der Systeme und Wiederherstellung der Sicherheit ist die Stadtverwaltung seit dem 30. Dezember 2019 wieder voll funktionsfähig. Dank der schnellen Reaktion und effektiven Maßnahmen blieben die Daten geschützt.

19.12.2019

Schadsoftware-Befall: Stadtverwaltung von Bad Homburg ebenfalls betroffen

23.12.2019

Bad Homburg: Gefährliche Viren im IT-System gefunden – Kripo ermittelt

Stadtverwaltung Bad Homburg nach Trojaner-Angriff wieder am Netz

30.12.2019

Städtischen Netzwerk wieder hochgefahren

Stadtverwaltung Düsseldorf

Auswirkungsgrad: Hoch

Bei der Stadtverwaltung Düsseldorf fiel die gesamte IT aus, auch die Telefonie war eingeschränkt. Bürgerbüros, Kfz-Zulassungsstelle und andere Dienststellen konnten keine Vorgänge bearbeiten. Bürger*innen wurden gebeten, Amtsbesuche zu verschieben. Nach etwa fünf Stunden meldete die Stadtverwaltung, dass die Störung behoben sei.

12.12.2019

Düsseldorf: Stundenlanger IT-Ausfall bei der Stadtverwaltung

IT-Störung bei der Stadtverwaltung – Betroffene dürfen kostenlos aufs Riesenrad

Stadtverwaltung Frankfurt am Main

Auswirkungsgrad: Hoch

Eine infizierte E-Mail mit der Schadsoftware Emotet legte die IT-Systeme der Stadt Frankfurt a. M. lahm. Die Verwaltung schaltete alle Systeme ab, um eine Ausbreitung zu verhindern. Ämter und Online-Dienste waren für über 24 Stunden nicht erreichbar. Polizei und Feuerwehr blieben funktionsfähig. Nach gründlicher Überprüfung und Bereinigung wurden die Systeme wieder hochgefahren, und die Stadtverwaltung nahm den Normalbetrieb wieder auf. Es entstanden keine Datenverluste.

10.12.2019

Trojaner-Alarm in Frankfurt: Infizierte Mail legt Ämter lahm

Malware-Befall: IT-Systeme der Stadt Frankfurt am Main offline

Schadsoftware Emotet legt Frankfurts Verwaltung lahm

20.12.2019

Stadtverwaltung gehört zur „kritischen Infrastruktur“ – So beurteilt Experte die Situation

Frankfurt am Main ist wieder online

22.12.2019

Schad-Software treibt ihr Unwesen: Neben Frankfurt wohl auch weitere Städte betroffen

Stadtverwaltung Weißenhorn

Auswirkungsgrad: Hoch

Ein Stromausfall legte die EDV-Systeme im Weißenhorner Rathaus lahm. Der Ausfall, verursacht durch einen Isolatorbrand an einer Stromleitung, beeinträchtigte Teile von Weißenhorn und Roggenburg. Das Rathaus blieb am Montag, 7. Oktober 2019, geschlossen, möglicherweise auch am Dienstag, 8. Oktober. Am Freitag war die Stadtverwaltung telefonisch erreichbar, aber E-Mails funktionierten nicht.

04.10.2019

Stromausfall legt EDV im Weißenhorner Rathaus lahm

Stadtverwaltung Wangen im Allgäu

Auswirkungsgrad: Hoch

In Wangen im Allgäu führte die aktuelle Hitzewelle zu einem Serverausfall im Rathaus. Die tropischen Temperaturen verursachten technische Probleme, wodurch der Server in die Knie ging und die gesamte EDV nicht mehr funktionierte. Eine Fernwartung war nicht möglich, und der Server musste ausgebaut werden. Ersatzteile wurden Anfang der Woche erwartet, um das Gerät wiederherzustellen. Dienstleistungen im Rathaus, wie Meldeverfahren, waren dadurch nicht oder nur eingeschränkt möglich.

26.07.2019

Aufgrund der Hitze: Serverausfall im Wangener Rathaus

Kreisverwaltung Märkischer Kreis

Auswirkungsgrad: Hoch

Im Kreishaus in Lüdenscheid kam es zu einem Feuer im Serverraum, das einen Feuerwehreinsatz auslöste und zur Evakuierung des Gebäudes führte. Mehrere hundert Mitarbeiter und Besucher mussten das Kreishaus verlassen. Das Feuer, das in einem EDV-Bauteil im Serverraum entstand, wurde von der Feuerwehr unter Atemschutz bekämpft. Nachdem die Geräte stromlos geschaltet und der Raum belüftet wurde, konnte der Brand gelöscht werden. Es gab keine Verletzten. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt. Der Vorfall führte zu Einschränkungen im Geschäftsablauf der Kreisverwaltung.

24.06.2019

Kreishaus in Lüdenscheid evakuiert: Das steckt hinter der Rauchentwicklung

25.06.2019

Feuer im Serverraum legt Kreishaus lahm

Nach Brand und Evakuierung des Kreishauses: Was Bürger jetzt wissen müssen

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