Auswirkungsgrad: Mittel

Der Vorfall betrifft mehrere Systeme oder Prozesse. Die Auswirkungen sind spürbar, aber beherrschbar. Es kommt zu Arbeitsverzögerungen oder -einschränkungen.

Kreisverwaltung Cham

Auswirkungsgrad: Mittel

Am 8. Oktober 2026 beeinträchtigte ein DDoS-Angriff das Landratsamt Cham und mehrere Gemeinden im kommunalen Behördennetz. E-Mail, Telefonie und Internetdienste fielen zeitweise aus. Nach zusätzlichen Schutzmaßnahmen durch IT, Dienstleister und Provider konnte der Regelbetrieb am frühen Nachmittag schrittweise wieder aufgenommen werden. Nach bisherigem Stand wurden keine Daten entwendet oder manipuliert.

13.10.2026

Cyberangriff auf Landratsamt Cham erfolgreich abgewehrt

Cyberangriff auf das Landratsamt Cham erfolgreich abgewehrt

14.10.2026

Cyberangriff: Anfragen aus aller Welt legen Landratsamt lahm

Zweckverband für Informationstechnologie und Datenverarbeitung der Kommunen in Rheinland Pfalz – ZIDKOR

Auswirkungsgrad: Mittel

Am 30. September 2026 führte ein fehlerhaftes Update zu erneuten IT-Ausfällen in Kommunalverwaltungen in Rheinland-Pfalz. In Mainz blieben Bürgerservice und Ortsverwaltungen ganztägig geschlossen. Weitere Kommunen waren unterschiedlich stark betroffen. Für die Erfassung werden vorläufig 194 betroffene Verwaltungen angenommen. Laut RLP-Städtetag bestand kein Zusammenhang mit der vorherigen NetScaler-Abschaltung.

30.09.2026

Wieder landesweite IT-Störung in RLP: Teilweise Einschränkungen bei den Ämtern

Zweckverband für Informationstechnologie und Datenverarbeitung der Kommunen in Rheinland Pfalz – ZIDKOR

Auswirkungsgrad: Mittel

Am 27. September 2026 schalteten die ZIDKOR-Betriebsrechenzentren KDZ Mainz und KGRZ Koblenz wegen kritischer Citrix-NetScaler-Sicherheitslücken zentrale Systeme vorsorglich ab. In 194 Kommunalverwaltungen in Rheinland-Pfalz waren unter anderem Meldewesen, Kfz-Zulassung und Standesämter eingeschränkt. Nach Sicherheitsupdates und Prüfungen standen die Fachverfahren am 29. September wieder zur Verfügung. Die forensische Prüfung ergab keine Hinweise auf unbefugte Zugriffe oder Datenabfluss.

28.09.2026

IT-Störung trifft Kommunalverwaltungen in Rheinland-Pfalz

Vorsorgliche Abschaltung zentraler Fachverfahren durch die kommunalen Rechenzentren

Landesweite IT-Störungen, auch in Kaiserslautern und Pirmasens

29.09.2026

IT-Sicherheitslücke: Erste Städte melden Ende der Störung

Waffenbehörde und Kfz-Zulassungsstelle wieder geöffnet

02.10.2026

Wie sicher sind unsere Daten bei Ämtern und Dienstleistern?

Stadtverwaltung Falkensee

Auswirkungsgrad: Mittel

Bei Bauarbeiten in Falkensee wurde ein Kabel beschädigt. Dadurch waren Bürgeramt, Stadthalle und Stadtbibliothek von einer technischen Störung betroffen. Telefonie, E-Mail und Systeme des Bürgeramts fielen aus; Dienstleistungen waren nur eingeschränkt möglich, die Bibliothek blieb am 22.09. geschlossen. Die Störung wurde am 22.09. behoben, einzelne Systeme der Meldebehörde blieben zunächst eingeschränkt.

21.09.2026

Technische Störung: Bürgeramt und Stadthalle nicht erreichbar

22.09.2026

Stadtbibliothek heute aufgrund technischer Störung geschlossen

Technische Störung behoben

Verbandsgemeindeverwaltung Otterbach-Otterberg

Auswirkungsgrad: Mittel

Unbekannte haben eine Austauschplattform für Dateien von Kindertagesstätten in zwei Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg angegriffen. Das betroffene System sowie vorsorglich weitere IT-Systeme wurden abgeschaltet; interne Abläufe, der Online-Mängelmelder und E-Mail-Adressen der Ortsbürgermeister sind eingeschränkt. Personenbezogene Daten könnten betroffen sein, ein Datenabfluss ist bislang nicht festgestellt.

21.09.2026

Cyberangriff auf Kita-Plattform im Kreis Kaiserslautern

Stadtverwaltung Tangerhütte

Auswirkungsgrad: Mittel

Die IT-Infrastruktur der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte war Ziel eines Cyberangriffs. Nach Angaben der Stadt griffen die vorhandenen Schutzmechanismen. Das „Digitale Rathaus“ (Online-Services) wurde vorsorglich abgeschaltet und bleibt voraussichtlich bis Oktober offline. Die Verwaltung selbst ist weiter arbeitsfähig. Der Vorfall wird mit den zuständigen Stellen untersucht; technische Details nennt die Stadt nicht.

16.09.2026

Hackerangriff: Digitales Rathaus in Tangerhütte lahmgelegt

IT-Sicherheitsvorfall bei der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte (Pressemitteilung Nr. 219/2026)

13.10.2026

IT-Dienstleister: „Wir stufen das als KI-Angriff ein“

Stadtverwaltung Döbeln

Auswirkungsgrad: Mittel

Am 15. Juli 2026 wurde ein Hackerangriff auf die Server-Infrastruktur der Stadt Döbeln festgestellt. Die Stadt nahm ihre Internetseite vorsorglich vom Netz; sie blieb mehr als eine Woche nicht erreichbar. Weitere IT-Systeme der Verwaltung waren laut Stadt nicht betroffen. Sicherheitslücken seien geschlossen und der Schaden weitgehend behoben worden.

23.07.2026

Schon über eine Woche offline: Hacker legen sächsische Stadt Döbeln lahm

Stadtverwaltung Stadtlohn

Auswirkungsgrad: Mittel

Die Feuerwehr Stadtlohn war Teil der weltweiten Kampagne „FortiBleed“. Der offenbar opportunistische Angriff auf eine Fortinet-Firewall wurde bereits vor Bekanntwerden der Kampagne erkannt. Die Stadt trennte vorsorglich den Glasfaseranschluss, tauschte die Firewall aus und überprüfte die Systeme. Ein Datenabfluss oder weitere betroffene Verwaltungsbereiche wurden nicht festgestellt; die Feuerwehr blieb einsatzbereit. FortiBleed zielt massenhaft auf Zugangsdaten von Firewalls und VPN-Gateways.

14.07.2026

Hackerangriff auf Feuerwehr Stadtlohn abgewehrt

Stadtverwaltung Kiel

Auswirkungsgrad: Mittel

Die Stadt Kiel überwies 68.000 Euro an Cyberkriminelle, nachdem Betrüger eine elektronische Rechnung eines Dienstleisters manipuliert und die Bankverbindung ausgetauscht hatten. Der Betrug wurde erst nach der Zahlung entdeckt. Die Polizei stuft den Vorfall als „Business E-Mail Compromise“ (BEC-Scam) ein. Die Stadt erstattete Anzeige und kündigte zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an.

21.05.2026

Stadt Kiel überweist 68.000 Euro an Internet-Betrüger

Cyberkriminelle bestehlen Stadt Kiel mit gefälschter Rechnung

Stadtverwaltung Warendorf

Auswirkungsgrad: Mittel

Ein großflächiger Stromausfall, vermutlich ausgelöst durch einen Blitzeinschlag, legte die Stadtverwaltung Warendorf zeitweise lahm. Telefon, E-Mail und Bürgerbüro waren nicht erreichbar, Termine mussten ausfallen. Die Verwaltung arbeitete an der Wiederherstellung der Systeme; der Betrieb wurde später schrittweise wieder aufgenommen.

19.05.2026

Stadtverwaltung war nach Stromausfall nicht erreichbar

Störung behoben: Stromausfall legte Stadtverwaltung lahm

Störung behoben: Warendorfer Rathaus wieder voll erreichbar

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