Schlagwort: Bayern

Stadtverwaltung Weißenhorn

Auswirkungsgrad: Hoch

Ein Stromausfall legte die EDV-Systeme im Weißenhorner Rathaus lahm. Der Ausfall, verursacht durch einen Isolatorbrand an einer Stromleitung, beeinträchtigte Teile von Weißenhorn und Roggenburg. Das Rathaus blieb am Montag, 7. Oktober 2019, geschlossen, möglicherweise auch am Dienstag, 8. Oktober. Am Freitag war die Stadtverwaltung telefonisch erreichbar, aber E-Mails funktionierten nicht.

04.10.2019

Stromausfall legt EDV im Weißenhorner Rathaus lahm

Gemeindeverwaltung Veitsbronn

Auswirkungsgrad: Hoch

Ein Trojaner-Angriff legte die EDV im Rathaus von Veitsbronn lahm. Die Attacke erfolgte über eine gefälschte Bewerbungsmail. Nur ein Computer war direkt betroffen, aber die Verwaltung war für zweieinhalb Tage blockiert, da alle Rechner vom Netz genommen wurden. Die schnelle Reaktion verhinderte weitere Schäden und einen Datenabfluss. Verschlüsselte Daten wurden wiederhergestellt. Die Gemeinde hat ihr Sicherheitssystem aufgerüstet, da 58 von 60 Virenscannern die Bedrohung nicht erkannten. Es gab kein Erpresserschreiben, und der Zweck des Angriffs bleibt unklar.

16.05.2019

Trojaner legte EDV im Veitsbronner Rathaus lahm

Stadtverwaltung Dettelbach

Auswirkungsgrad: Sehr hoch

Im Jahr 2016 wurde die Stadtverwaltung von Dettelbach von einer Ransomware namens TeslaCrypt angegriffen. Die Angreifer verschlüsselten alle Daten auf den städtischen Computern und forderten ein Lösegeld für deren Entschlüsselung. Trotz der Zahlung des Lösegelds gingen die meisten Daten verloren, was zu erheblichen Kosten für die Stadt führte. Der Vorfall kostete die Stadt insgesamt 212.000 Euro und führte zu einem erheblichen Imageschaden. Sieben Jahre später entschied ein Gericht, dass die IT-Firma, die die Stadt beauftragt hatte, knapp 156.000 Euro Schadensersatz zahlen muss. Das Gericht stellte fest, dass der Angriff so verheerend war, weil eine angemessene Datensicherung fehlte. Nach dem Vorfall hat die Stadt ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen verbessert und eine andere Firma mit der Betreuung ihrer IT-Systeme beauftragt. Die IT-Firma hatte gegen das Gerichtsurteil Berufung eingelegt. Im Februar 2025 ließ das Oberlandesgericht Bamberg die Revision nicht zu. Die IT-Firma muss inklusive Verzugszinsen nun 220.000 Euro Schadensersatz zahlen.

08.02.2016

Erpressung mit Trojaner – Stadtverwaltung zahlte Lösegeld

Erpressungstrojaner: Stadtverwaltung kauft sich mit 1,3 Bitcoin frei

11.03.2016

Dettelbacher Bürgermeisterin rechtfertigt sich für Lösegeld-Zahlung

Teslacrypt in Dettelbach: Bürgermeisterin verteidigt Lösegeldzahlung

22.07.2016

Datenklau wird teuer für Dettelbach

06.10.2016

Steuerverschwendung: Stadt Dettelbach im Schwarzbuch 2016

12.05.2023

Dettelbacher Datenklau: Hacker-Angriff war für Justiz ein Versagen der IT-Firma

16.05.2023

Trojaner-Angriff Dettelbach: Unterlegene IT-Firma legt Berufung ein

20.02.2025

Ein Bitcoin als Lösegeld: Der Cyber-Angriff auf die Stadt Dettelbach ist nach neun Jahren aufgearbeitet (Bezahlschranke)

21.02.2025

Gemeinde bezahlt Lösegeld und gewinnt vor Gericht (YouTube)

Stadtverwaltung Ingolstadt

Auswirkungsgrad: Mittel

Die Stadtverwaltung von Ingolstadt hatte mit einem Ausfall ihrer EDV- und teilweise der Telefonanlage zu kämpfen. Der Hardware-Ausfall wurde zunächst von einem externen Dienstleister repariert, aber die Anlage fiel erneut aus. Die Stadt forderte den Hardware-Lieferanten auf, die Störung zu beheben, konnte jedoch nicht abschätzen, wann die Probleme endgültig behoben sein würden. Auch die Telefonnummer für besonders dringende Fälle war zeitweise nicht erreichbar. Am Nachmittag konnte die Stadtverwaltung jedoch Entwarnung geben: Das Rathaus war wieder erreichbar und EDV und Telefonanlage wurden in den anderen Verwaltungsgebäuden schrittweise wieder hochgefahren.

23.10.2013

Wieder hochgefahren: Ausfall der EDV-Anlage behoben

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