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KGSt-Größenklasse 7:
Gemeinden bis 10.000 Einwohner:innen

Gemeindeverwaltung Untereisesheim

Auswirkungsgrad: Sehr hoch

Die Gemeindeverwaltung Untereisesheim wurde Ziel eines externen Angriffs. Eine Ransomware verschlüsselte nahezu die gesamte IT-Infrastruktur (ausgenommen Telefonanlage), wodurch die Aufgabenerfüllung stark beeinträchtigt ist. Die Gemeinde hat kein Lösegeld gezahlt und arbeitet an der Wiederherstellung der Systeme und der Minimierung der Auswirkungen für Bürger*innen. LKA und Cybersicherheitsagentur BW unterstützen. Einige der entwendeten Daten sind im Darknet aufgetaucht.

20.10.2025

Cyber-Angriff legt Gemeindeverwaltung lahm

Cyberattacke trifft Gemeindeverwaltung Untereisesheim

29.10.2025

Untereisesheimer Rathaus nach Cyberattacke wieder online

10.12.2025

Gemeinde Untereisesheim informiert über Cyberangriff und Datenveröffentlichung im Darknet

Nach Cyberangriff auf Rathaus Untereisesheim: Daten im Darknet aufgetaucht

Gemeindeverwaltung Glatten

Auswirkungsgrad: Sehr hoch

Die Gemeindeverwaltung Glatten hatte einen zunächst nicht näher bezeichneten externen Angriff auf das Verwaltungsnetz. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass personenbezogene Daten betroffen sind. Die Verwaltung ist auch nach drei Tagen nur eingeschränkt per E-Mail und telefonisch erreichbar. Da es ein Erpresserschreiben gibt und alle IT-Systeme erneuert oder zurückgesetzt werden müssen, handelt es sich vermutlich um einen Ransomware-Angriff.

12.09.2025

Cyberangriff auf die Gemeindeverwaltung

15.09.2025

Rathaus wieder geöffnet

28.09.2025

Hackergruppe schickt Erpresserschreiben ans Rathaus

17.10.2025

Cyberangriff auf die Gemeindeverwaltung

Stadtverwaltung Herborn und Gemeindeverwaltung Sinn

Auswirkungsgrad: Hoch

In Herborn und Sinn im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis sind Telefon- und Internetverbindungen ausgefallen, auch der Notruf war zeitweise betroffen. Ursache ist eine bei Baggerarbeiten am Freibad beschädigte Hauptleitung. Die Verwaltungen beider Kommunen waren nur eingeschränkt erreichbar und konnten viele Dienste nicht anbieten. Die Telekom verlegte neue Kabel. Bis zum Abend sollte die Störung behoben sein.

12.08.2025

Beschädigtes Kabel: Internet in Herborn und Sinn fällt aus

Telefonstörung bei Rathaus und Nebenstellen

Rathaus nicht erreichbar

Stadtverwaltungen Hardegsen, Moringen, Fleckenverwaltung Nörten-Hardenberg

Auswirkungsgrad: Mittel

Ein Software‑Update des Fachverfahrens VOIS|MESO der Firma HSH in der Nacht vom 4. auf den 5. August führte dazu, dass Bürgerbüros in Nörten‑Hardenberg, Hardegsen und Moringen keine Formulare mehr ausdrucken können. In Nörten‑Hardenberg blieb das Büro komplett geschlossen; in Hardegsen und Moringen ist man eingeschränkt arbeitsfähig, druckfähige Vorgänge werden nachgeholt. Das fehlerhafte Update wurde zurückgezogen, die Ursache ist noch unklar, an einer Lösung wird intensiv gearbeitet.

05.08.2025

Update-Panne: Bürgerbüro in Nörten-Hardenberg bleibt geschlossen

IT-Dienstleister IT-Verbund Stormarn

Auswirkungsgrad: Mittel

Beim IT‑Verbund Stormarn kam es infolge eines Stromausfalls zu einer Großstörung: Internet und Telefonie waren bei den angeschlossenen Kommunalverwaltungen – darunter der Kreis Stormarn, Bargteheide, Reinfeld, Reinbek, Bad Oldesloe und umliegende Amtsverwaltungen – komplett ausgefallen. Weder Internet, E-Mail noch Telefonie funktionierten. Am Nachmittag waren alle Systeme wieder hochgefahren und die IT-Dienste reaktiviert.

30.07.2025

IT-Störung – mehrere Verwaltungen aktuell nicht erreichbar

Störung beseitigt – Systeme werden gestartet

Gemeindeverwaltung Bodman-Ludwigshafen

Auswirkungsgrad: Gering

Ein externer Angriff störte eine Gemeinderatssitzung von Bodman‑Ludwigshafen im Landkreis Konstanz (Bodensee). Während der Videokonferenz übernahmen Unbekannte die Kontrolle und spielten einen Pornofilm ab – auch Hakenkreuz-Symbole wurden in Präsentationen eingeblendet. Etwa nach 30 Minuten stoppte Bürgermeister die Sitzung.

24.07.2025

Hakenkreuze in Gemeinderatssitzung in Bodman-Ludwigshafen: Staatsschutz eingeschaltet

Gemeindeverwaltung Ostercappeln

Auswirkungsgrad: Sehr hoch

Die Gemeinde Ostercappeln im Landkreis Osnabrück wurde am 30. Mai Ziel eines erfolgreichen externen Angriffs. Die IT-Systeme wurden zur Sicherung isoliert, das Rathaus ist aktuell nicht dienstfähig. Externe Experten und die Polizei wurden eingeschaltet. Es handelt sich um einen klassischen Ransomware-Angriff, bei dem die Daten verschlüsselt wurden. Ob die Daten auch kopiert wurden, steht bisher nicht fest. Die Verwaltung wird kein Lösegeld zahlen und die IT-Systeme sollen neu installiert werden. Man prüft einen Notbetrieb über eine alternative IT-Infrastruktur. Die Telefonie funktioniert wieder, aber der IT-Betrieb der Verwaltung ist offline.

03.06.2025

Cyberangriff auf die IT-Systeme der Gemeinde Ostercappeln

04.06.2025

Versuchte Erpressung mit Cyberangriff in Ostercappeln: Was über den Vorfall bekannt ist

Telefonanlage des Rathauses wieder in Betrieb

06.06.2025

Cyberangriff auf die Gemeinde Ostercappeln – aktuelle Lage und Maßnahmen

03.07.2025

Warum der Cyberangriff letztendlich den Steuerzahler trifft – trotz Cyberschutzversicherung

31.12.2025

So ist der Stand sechs Monate nach dem Cyberangriff auf das Rathaus Ostercappeln

Gemeindeverwaltung Kaisersbach

Auswirkungsgrad: Mittel

In der Gemeindeverwaltung Kaisersbach stellte sich ein anfänglicher Ausfall der IT als ein externer Angriff heraus. Die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung war zwar für wesentliche Bürgerdienste innerhalb kurzer Zeit wiederhergestellt, es bedarf aber noch weiterer Maßnahmen zur vollständigen Behebung.

20.12.2024

Rathaus Kaisersbach hatte mit EDV-Ausfall zu kämpfen

25.06.2025

Öffentliche Mitteilung zu einem IT-Sicherheitsvorfall in der Gemeindeverwaltung Kaisersbach gemäß Art. 34 DSGVO

Sicherheitssoftware-Update legt Kommunen lahm

Auswirkungsgrad: Mittel

In einigen Kommunalverwaltungen sind die Arbeitsplatz-PCs durch ein fehlerhaftes Update der Sicherheitssoftware von CrowdStrike, das sich am Freitagmorgen automatisch installiert hat, nicht mehr betriebsbereit gewesen. Ein Fix muss auf allen betroffenen Systemen manuell installiert werden. Arbeitsplatz-PCs, die erst nach 8.30 Uhr angeschaltet wurden, sind nicht betroffen. Beim Zweckverband Südwestfalen-IT (SIT) wurden vormittags vorsorglich die Server heruntergefahren. Ob alle oder nur einige der 72 Verbandsmitglieder der SIT betroffen sind, ist nicht bekannt. Tangiert waren vermutlich alle 23 Verbandsmitglieder des IT-Zweckverbandes ‚kommunit‘.

19.07.2024

Großes Chaos nach IT-Störung: Windows-Update legt Hessen lahm – Tegut dicht, Verwaltung geschlossen (Hochtaunuskreis)

Weltweiter Ausfall bei Sicherheitsdienstleister Crowdstrike legt auch Systeme bei der SIT lahm (Zweckverband Südwestfalen-IT)

Weltweite IT-Panne: Auch Rathäuser im Kreis Olpe betroffen, Kfz-Stellen funktionieren (Landkreis Olpe)

Weltweite Computerprobleme: Auch Norddeutschland betroffen (Kreisverwaltungen von Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Nordfriesland und Pinneberg, sowie Husum und Niebüll)

UKSH hofft auf Normalbetrieb am Montag – So ist die Lage in Schleswig-Holstein (Kreisverwaltungen von Pinneberg, Nordfriesland, Flensburg, Rendsburg-Eckernförde)

Weltweite IT-Panne trifft das Landratsamt München

Nach fehlerhaftem Update des Sicherheitsdienstleisters Crowdstrike: Systeme der SIT laufen wieder (Zweckverband Südwestfalen-IT)

22.07.2024

Geringe Störungen bei Kommunalverwaltungen (Zweckverband Südwestfalen-IT)

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